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von links: Torre dos Clérigos, Bischofspalast Paço Episcopal do Porto

 

1   Ponte Dom Luís I

©  Annamartha_pixelio.de

Die eindrucksvolle Stahlkonstruktion lädt ein, sie zu benutzen und auf die andere Seite des Douro zu wechseln. Von dort hat man eine schöne Standtansicht und außerdem ist man so auf dem richtigen Weg zum ersten Ziel.
Die Bogenbrücke wurde 1886 von König Ludwig I. von Portugal (Dom Luís) eingeweiht. Sie verbindet die Städte Porto und Vila Nova de Gaia. Die Brücke hat zwei Verkehrsebenen, die beide von Fußgängern genutzt werden können, wobei die obere eine empfehlenswerte Perspektive bietet.

 

2   Mosteiro da Serra do Pilar

Bei der Überquerung des Douro liegt die große Anlage des Klosters unübersehbar zur Linken auf dem Hügel. Unterhalb sieht man alte Lagerhallen für Portwein und Sherry.

Die interessante Kirche des Klosters mit rundem Grundriss ist eine Kopie der Kirche Santa Maria Redonda in Rom. Sie wurde wie das Kloster und der ebenfalls runde Kreuzgang ab dem 16. Jhdt gebaut.
1832 wurde während der Belagerung Portos der militärische Wert dieser Anlage erkannt, worauf sie in eine improvisierte Festung verwandelt wurde.

Vor der Kirche befindet sich ein herrlicher Aussichtspunkt, von wo aus man die Stadt Porto und den Rio Douro in ihrem ganzen Glanz bewundern kann.

Öffnungszeiten:
Apr bis Okt:  10 - 18.30 Uhr
Nov bis März: 10 - 17.30 Uhr
Eintritt:  Anlage frei / Ausstellungen 2 - 4 €

 

3   Weinprobe und Besichtigung

Unter einem Meer von roten Dächern lagert hier der größte Teil der weltweiten Produktion von Portwein. Über 50 Hersteller verkünden mit riesigen Schildern auf Dächern und Hügeln stolz ihre Marktpräsenz. Fast alle bieten Führungen an, erzählen Geschichten aus 250 Jahren Geschichte des Portweins und erklären Unterschiede zwischen Ruby, Tawny und Vintage. Und natürlich laden sie auch gern zur Kostprobe ein.

Im Jahre 1859 von  António Alves Cálem gegründet, widmete sich Porto Cálem zu jener Zeit lediglich mittels eigener Flotte dem Wein-Export nach Brasilien im Tausch gegen exotisches Holz. Eine Führung bei Calem mit Blick in die traditionellen  in den Berg gebauten Keller mit großen alten Eichenfässern gibt es für 6 - 10 € incl zwei Gläsern Portwein (auch in deutscher Sprache) und wenn man Glück hat, kann man für 21 € (alles incl) noch ein Fado-Konzert genießen.

Öffnungszeiten:   10 - 19 Uhr

Auch bei Ferreira, Sandemann und anderen gibt es entsprechende Angebote, die sich meistens nur durch die angebotenen Weine unterscheiden.

Öffnungszeiten:  10 - 18 Uhr

 

4   Sé do Porto

Pelourinho vor der Kathedrale

Die wuchtige Kathedrale von Porto aus dem 12. Jhdt bietet neben ihren romanischen Bauteilen und ihren Umgestaltungen aus der Zeit des Barock und Rokoko einen interessanten gotischen Kreuzgang aus dem 14. Jhdt.

Auf dem Platz vor der Kathedrale steht ein Pelourinho – ein historischer Schandpfahl in Form einer Säule (Pranger).
In unmittelbarer Nähe zur Kathedrale stehen der ebenfalls sehenswerte Bischofspalast Paço Episcopal (Terreiro da Sé) und der rekonstruierte mittelalterliche Turm Torre Medieval (Calçada do Pedro Pitões).

Öffnungszeiten: Apr-Okt  9 - 12.30 + 14.30 - 19 Uhr / März - Nov 9 - 12.30 + 14.30 - 18 Uhr
Eintritt: Kathedrale frei, Kreuzgang 3 €

 

5   Bahnhof Porto São Bento

Unbedingt einen Besuch wert ist in der östlichen Innenstadt der Hauptbahnhof Estação São Bento. Die Eingangshalle ist eine Augenweide: Auf großformatigen Bildern aus Azulejos sind historische Ereignisse der portugiesischen Geschichte und Szenen aus dem Leben dargestellt. Azulejos sind kunstvoll bemalte Kacheln , die man auf dem Spaziergang durch die Stadt überall entdecken kann.

6   Avenida dos Aliados

Nachdem die Metrobaustelle eine ziemliche Verwüstung der ehemalig grünen Gegend hinterlassen hatte, wurde die Prachtallee bzw der große Platz ab 2005 neu gestaltet zu einem funktionalen Raum, was im Ergebnis viele Bürger der Stadt als Verbrechen empfanden. Aber er ist praktisch und bietet sich für Großveranstaltungen an.
Als der Platz ab 1916 nach dem Abriss alter Straßenzüge geschaffen wurde, setzte man am Beginn links und rechts zwei auffällige Bauten hin, die das am Ende des Platzes gebaute Rathaus entsprechend perspektivisch einrahmen.
Es siedelten sich Banken, Zeitungen und Hotels an und die Avenida dos Aliados wurde zum Wirtschaftszentrum von Porto.

 

7   Paços de Concelho - (450 m)

Das Rathaus wurde erst 1955 nach 35-jähriger Bauzeit fertiggestellt und schloss den neugeschaffenen Platz ab. Seine Fassade ist mit Skulpturen verziert, die jeweils für Porto typische Aktivitäten zeigen wie z.B. den Weinbau, das Handwerk und die Seefahrt.

 

8   Livraria Lello - Carmelitas

Im Haus Nr. 144 versteckt sich hier die Buchhandlung Lello, die schönste von Porto, vielleicht sogar von ganz Portugal. Auf zwei Etagen beeindruckt nicht so sehr das Sortiment, wenngleich auch dieses einen zweiten Blick wert ist, sondern vor allem das einzigartige Interieur: das farbige Glasfenster der Decke, die Stuckverzierungen und die reichen Holzschnitzereien an den Wänden sowie besonders eine faszinierende, geschwungene Treppe. Unbedingt besuchen!

 

9   Palácio da Bolsa

Der Börsenpalast wurde ursprünglich von der Börse und dem Handelsgericht genutzt und beherbergt heute ein Konferenzzentrum. Das im 19. Jhdt im neoklassizistischen Stil errichtete Gebäude kann besichtigt werden. Da die heutige Inneneinrichtung erst um 1910, also 60 Jahre nach Fertigstellung des Gebäudes geschaffen wurde, findet man interessante Ausstattungen wie die Halle der Nationen und den prunkvoll gestalteten maurischen Saal (1862).

Öffnungszeiten: Apr - Okt 9 - 19 Uhr, Nov-März  9 - 13 + 14 - 18 Uhr
Eintritt: 7 €

 

Wie der Name schon sagt, ist der Strand der Ausgangspunkt dieser kleinen Stadt, die im 15. Jhdt einmal Hauptstadt der Insel Terceira war.

Viele Häuser im Stadtzentrum sind mit Erkern und schmiedeeisernen Fenstergittern geschmückt wie z. B. in der Hauptgeschäftsstraße Rua Jesus. Ein besonders repräsentatives Bürgerhaus ist die Casa das Tias, vor der ein Denkmal an den berühmtesten Sohn der Stadt, den Schriftsteller Vitorino Nemésio, erinnert.

 

1   Grünanlagen

Gegenüber der Markthalle befindet sich der Stadtgarten Jardim Municipal, in dem ein 1879 errichtetes Denkmal an den portugiesischen Politiker José Silvestre Ribeiro (1807-91) erinnert. Er erwarb sich große Verdienste beim Wiederaufbau der Stadt nach dem Erdbeben von 1841.

 

2   Igreja do Senhor Santo Cristo

Die Kirche Igreja da Misericordia, auch bekannt unter dem Namen Igreja do Senhor Santo Cristo, von 1521 wurde nach teilweise Zerstörung durch einen Großbrand 1921 wieder aufgebaut.

Império dos Marítimos

In ihrer Nähe befindet sich am Platz Largo José São Ribeiro die Heilig-Geist-Kapelle , die 1877 von Fischern erbaut wurde, die von der Nachbarinsel Pico stammten.

 

3   Câmara Municipal

Am schönsten Platz der Stadt Largo Francisco Ornelas da Câmara liegt das nach dem Erdbeben von 1614 im ursprünglichen Stil wieder aufgebaute Rathaus Paços do Conselho mit seinem Glockenturm, dessen Baustil an den Norden Portugals erinnert.

 

4   Igreja de Santa Cruz

Die 1456 erbaute und im 19. Jhdt umgestaltete Kirche zeigt im Inneren einen reich gestalteten Altarbereich in einem sonst abgesehen von dem gewaltigen Kronleuchter eher schlicht gestalteten Raum, was dem Gesamteindruck aber zugute kommt.

 

5   Festung Santa Catarina

Der kilometerlange Hafendamm von Süden aus bildet in der Bucht zusammen mit dem Wellenbrecher der Nordmole ein Hafenbecken. Die Südmole beginnt südlich der Stadt in Cabo da Praia. Dort sind wenige Reste  des Forte de Santa Catarina aus dem 16. Jahrhundert erhalten.  (etwa 3,2 km)

 

6   Miradouro do Facho

Einen schönen Blick über die Stadt und ihre Bucht hat man vom Miradouro da Serra do Facho. Von hier aus überblickt man das gesamte Panorama der natürlichen Meeresbucht mit Stadt und Hafen. (etwa 1,8 km)

 

7   Strand

Am schönen großen Strand sind Reste von Schutzmauern zu sehen, die gegen Flutwellen und gegen Überfälle von Piraten aus behauenen Lavablöcken erbaut wurden.

Praça Gonçalo Velho Cabral am Abend

 

1   Praça Gonçalo Velho Cabral

Der zentrale Platz wurde nach dem ersten Inselverwalter benannt, dem hier auch ein Denkmal gewidmet ist. Die Gebäude mit den Arkadengängen  auf der West- und Ostseite des Platzes, lagen früher direkt am Meer. Hier wurden im 18. und 19. Jhdt Handelswaren umgeschlagen.
Bevor man das Ufer mit einer Mole befestigte, stand auch das dreibogige Stadttor Portas da Cidade aus dem Jahr 1783 als Tor zur Stadt unmittelbar an dem kleinen Hafen. Es ist heute das Wahrzeichen der Stadt.

 

2   Rathaus

Am einem angegliederten weiteren Platz ist das interessante barocke Rathaus aus dem 17. Jhdt zu finden, das ursprünglich als Wohnsitz einer noblen Familie errichtet worden war. In dem mit reichlich wertvollen antiken Möbeln ausgestatteten Erdgeschoss finden regelmäßig Ausstellungen lokaler Künstler statt.

 

3   Igreja Matriz De São Sebastião

©  Alexander-Dreher_pixelio.de

Die Hauptkirche der Stadt wird bei den Einheimischen häufig nur "Matriz" genannt. Ab 1531 war diese Kirche zunächst als Wallfahrtskapelle errichtet worden als Dank für die Verschonung vor der Pest, die im selben Jahr ihren todbringenden Feldzug auf der Insel beendet hatte.
Der ursprünglich spätgotischen Kirche fügte im 18. Jhdt barocke Elemente hinzu. Die Schnitzereien im Inneren wie der Schnitzaltar, bunte Fenster und Kacheln verdienen eine besondere Betrachtung.

 

4   Igreja de Sao Jose

Die Kirche gehörte einmal zum Convento de Nossa Senhora de Conceicao. 60 Jahre benötigte man für den Bau im 16. Jahrhundert. Die Front des dreischiffigen Baus stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert.
Zur Igreja de São José gehört auch die links davon liegende, erst später angebaute, Kapelle Nossa Senhora da Dores, ein Paradebeispiels der barocken Baukunst auf den Azoren.

 

5   Igreja de Todos-os-Santos

Die Kirche mit der prächtigen reich verzierten Fassade ist das schönste Bauwerk der Stadt im Barockstil. Den Grundstein legte man schon 1592, die neue Fassade wurde im Jahr 1666 fertiggestellt.
Öffnungszeiten:
Di bis So von 10 - 17.30 Uhr

Daneben liegt die Bibliothek und das Stadtarchiv mit vielen historischen Dokumenten aus der Stadtgeschichte.

 

6   Forte de São Brás

Die Festung wurde 1552 zum Schutz der Inselbewohner vor den regelmäßigen Piratenangriffen unmittelbar neben dem damaligen Ankerplatz errichtet und im Laufe des 19. Jhdts mehrfach umgebaut. Die portugiesischen Marine betreibt dort ein Museum.